Thüringer Delegation bei der Bundesschülerkonferenz 19/1

Pressemitteilung

Zwischen Austausch, Antragsdebatten und Positionspapieren

Bundesschülerkonferenz 19/1 in der Bundeshauptstadt Berlin

Vom 14. bis zum 16. Juni 2019 tagten die Landesschülervertretungen der Bundesrepublik Deutschland nach länger vergangener Zeit wieder in Berlin. Auch eine Delegation der Landesschülervertretung Thüringen war zu dieser Bundesschülerkonferenz vor Ort.

Positionen zu Fridays For Future, Digitalisierung und Abitur

Delegationen aus 14 Ländern nutzten die Einladung des Landesschülerrates Berlin zur Bundesschülerkonferenz 19/1, um sich drei Tage lang intensiv in Form von Positionspapieren, Antragsdiskussionen oder ganz einfachen Debatten auf Bundesebene zum Thema Bildungspolitik auszutauschen.
Der erste Tag wurde genutzt, um sich auf den Austausch zwischen den Landesschülervertretungen zu konzentrieren. Dazu bildeten sich vier Arbeitskreise, welche Positionen zu den unterschiedlichen Themen erstellten. So schrieb man Positionspapiere zur Fridays-For-FutureBewegung, in der es beispielsweise auch um einen umweltfreundlicheren Schulalltag ging. Außerdem worden Positionen zum Abitur in Deutschland und zur Digitalisierung an Schulen festgehalten. Weiterhin tauschte man sich über Jugendpartizipation und deren Möglichkeiten aus und entwickelte Ideen zur Erweiterung des Mitentscheidungsrechtes der Schüler und Schülerinnen. Wir nutzen ebenfalls viele Stunden, um über aktuell vorliegende Anträge einiger Landesschülervertretungen an die Bundesschülerkonferenz zu debattieren und abzustimmen. Hierbei entstanden beispielsweise neue Fachausschüsse, wie Umwelt und Nachhaltigkeit, Schülervertretungsarbeit und Projektaustausch.

Halbjahreszeugnis für Anja Karliczek

Am bildungspolitischen Abend begrüßten wir 3 Mitglieder des deutschen Bundestages unterschiedlicher Parteizugehörigkeiten und außerdem den Education Sales Manager von Google. Auch mit ihnen diskutierten wir über bildungspolitische Themen, mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und hatten im Nachhinein die Möglichkeit zum individuellen Austausch.
Was außerdem an diesem Wochenende geschah, zog bereits ein paar Tage später große Aufmerksamkeit auf sich: Die Bundesschülerkonferenz stellte unserer Ministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, ein Halbjahreszeugnis aus, indem sie Kritik an der Zusammenarbeit übte und auf zukünftig besseren Austausch plädiert.
Dieses wurde auch in der am Sonntag stattfindenden Pressekonferenz Thema, bei welcher verschiedene Medienvertreter anwesend waren.
Zudem wurde das Bundessekretariat der Bundesschülerkonferenz neu gewählt und wir dürfen ebenfalls 2 Mitglieder der Landesschülervertretung Thüringen als neue Bundessekretariatsmitglieder nennen.
Die Bundesschülerkonferenz 19/1 war aus Sicht der Landesschülervertretung Thüringen ein erfahrungsreicher Austausch und wir konnten viel von anderen Landesverbänden mitnehmen.
Wir freuen uns schon auf die angekündigte Bundesschülerkonferenz 19/2, welche vom 25. bis 27. Oktober in Baden-Württemberg stattfinden wird.

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